Henriette Piper

Der letzte Pfarrer von Königsberg

Hugo Linck zwischen Ostpreußen und Hamburg

Als Mitglied der Bekennenden Kirche stand der Königsberger Pfarrer Hugo Linck (1890–1976) im Widerspruch zum NS-Regime. Trotz drohender Eroberung Ostpreußens durch die Rote Armee entschied er sich im Januar 1945 gegen die Flucht und blieb bei seiner Gemeinde, bis er zusammen mit seiner Frau und den letzten Überlebenden der Kaliningrader Hölle im Frühjahr 1948 abtransportiert wurde.

Auf der Grundlage von Hunderten von Briefen aus dem Nachlass ihrer Großeltern rekonstruiert Henriette Piper die ergreifende Lebens- und Familiengeschichte eines Mannes, der sein Gewissen und seine Verantwortung gegenüber den Mitmenschen stets über sein eigenes Wohlergehen stellte.

ca. 352 Seiten,
ca. 50 Abb. 14 x 22 cm, geb./SU
ca. 24,– € [D] / 24,70 € [A]

 

ISBN 978-3-89809-171-8

 

Autorin & Drehbuchautorin

Henriette Piper

Geboren 1951 in Kiel, studierte Germanistik, Geschichte und Skandinavistik in Deutschland und Schweden. Nach verschiedenen beruflichen Stationen begann sie mit dem Schreiben und Übersetzen von Büchern. Seit 1992 ist sie hauptberuflich Drehbuchautorin für Kino und Fern- sehen. Henriette Piper ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.

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